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Das größte Baumhaus der Welt

am 21. Jul 2015 um 07:44 Uhr
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Ein Holzbauwerk der etwas anderen Art steht in Crossville, Tennessee (USA). Man nehme 7 Eichen, 285.000 Nägel, zusammengesammeltes Holz, einen unbändigen Willen und ganz viel Zeit. Das größte Baumhaus der Welt wurde auf Anraten Gottes höchstpersönlich gebaut und nahm gewaltige Ausmaße an. Ein Glockenturm, eine Kapelle und sogar ein Basketballraum wurden darin untergebracht.

„Errichte mir ein Baumhaus und ich sorge dafür, dass dir das Baumaterial nie ausgehen wird“, das flüsterte Gott 1993 dem damals Anfang 40-jährigen Horace Burgess zu, als er gerade auf dem obersten Ast eines Baumes saß. Kurzerhand wurde das Grundstück, das der spätere Pfarrer besaß und auf dem einige hohe, alte Eichen standen, zur „Baustelle“. Einen Bauplan brauchte der Vietnam-Heimkehrer nicht, Gott gab ihm Anweisungen, wie er die Bretter zusammennageln musste.

Nach über 10 Jahren Bauzeit wuchs das Baumhaus buchstäblich in den Himmel – über 10 Stockwerke erstreckt sich das 30 Meter hohe Konstrukt und verschmilzt mit insgesamt 7 Eichen. Eine Heizung oder Isolierung sucht man vergebens, dafür gibt es einen Basketballraum, eine Kapelle und einen Glockenturm. Auch ein Fundament fehlt, und trotzdem scheint das komplett aus Holz zusammengezimmerte Haus stabil zu sein, sonst hätten die Tornados, die über das Gebiet hinweg gefegt sind, es bereits einstürzen lassen.

Über die Jahre wurde das Bauwerk zu einem Touristenmagnet und unzählige Pilger und Urlauber haben sich mit Filzstiften und Taschenmessern in den Holzwänden verewigt. 2012 musste das größte Baumhaus der Welt jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen werden, da es den Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügte; vor allem die feuerpolizeilichen Vorschriften habe der Bau nicht im Geringsten eingehalten.

Für Pfarrer Burgess brach eine Welt zusammen, wollte er doch einen Ort der Begegnung schaffen und diesen noch um eine Zisterne, ein Wasserfiltersystem, Stromversorgung, Heizung und einen Aufzug erweitern. Wie es nun weitergeht, liegt wohl wieder in Gottes Händen.

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