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Verlegeanleitung für Wohnkork Fertigparkett

am 29. Jul 2011 um 10:07 Uhr
mehr zum Thema finden Sie unter Parkett Verlegung

Verlegeinformationen für alle Wohnkork Fertigböden

Schaumstoff oder Kork als zusätzliche Unterlage ist nicht vorgeschrieben, da bereits bei allen Wohn-Kork-Fertigböden ein 1,2 mm Korkgegenzug werkseitig aufgebracht wurde und dieser zugleich als TrittschalldämmungDie Trittschalldämmung ist die Schalldämmung von Trittschall. Trittschall entsteht beim Begehen von Fußböden und Treppen, aber auch beispielsweise beim Stühlerücken oder beim Hüpfen auf Böden. Die Anforderungen an die Trittschalldämmung werden in Deutschland durch die DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" geregelt. ausreicht. Sollte der Kunde jedoch eine zusätzliche Trittschalldämmung wünschen, dann sollte nur eine Unterlage mit einer maximalen Stärke von 3 mm verwendet werden. Bei Fußbodenheizung nur eine dafür geeignete Unterlagsmatte verwenden! PE-Folie für Dampf- und Feuchtigkeitssperre ist bei allen zementgebundenen Estrichen (auch Fußbodenheizung) vorgeschrieben, auch wenn dieser schon mehrere Jahre alt ist. Sollte es seitens des Kunden zu einer Reklamation von so genannten „Oberflächenschüsselungen“ kommen und es wurde keine PE-Folie verwendet, wird grundsätzlich kein Ersatz gewährt, da die Produktionsfirma, sowie die hierfür gültige Ö-Norm die PE-Folie vorschreibt! Die Stärke der PE-Folie muss mindestens 0,2 mm betragen. Die PE-Folie dient auch dazu, dass der Fertigboden bei Ausdehnung (Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen) besser „gleiten“ kann. Erlaubte Feuchtigkeitswerte von Estrichen Untergrundfeuchte Estrich: Zement: 2,0 % CM Anhydrit: 0,3 % CM Untergrundfeuchte Estrich bei Fußbodenheizung: Zement: 1,8 % CM Anhydrit: 0,3 % CM WOHNKORK-Fertigböden auf Fußbodenheizung

  • Grundsätzlich sollten bei Fußbodenheizungen zu Ihrer Sicherheit immer die so genannten „Wärmeplomben“ verwendet werden.
  • Bei Warmwasserheizungen ist wie bei allgemeinen Untergründen ohne Fußbodenheizung kein verleimen der Dielen erforderlich!
  • Nur bei Elektrofußbodenheizungen wird eine punktuelle Verleimung vorgeschrieben (geringe Menge Weißleim ca. alle 15 cm). Der Grund dafür ist, dass bei dieser Art von Heizungen kurzfristig sehr hohe Temperaturen entstehen können.
  • Die Oberflächentemperatur von 28°C darf lt. Herstellerangaben nicht überschritten werden. (Die neueste Ö-Norm schreibt eine max. Temperatur von nur 26°C vor.)
  • Beachten Sie – auch für Ihr eigenes Wohlbefinden – das die Luftfeuchtigkeit nicht unter 45 % (Ideal = 50 bis 60%) beträgt.
  • Wohnkork Fertigböden müssen auf Fußbodenheizung nicht verklebt werden. Grund: Gegenüber Holzböden (Holzfeuchtigkeit ca. 7 – 9%) hat die HDF-Trägerplatte der Wohnkork Fertigböden nur einen 4% Restfeuchtigkeitsgehalt. Die häufigsten Verlegefehler bei Fertigböden mit „schwimmender“ Verlegung
  • Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der dazu gültigen Ö-Norm entsprechen, z. B. 1 m Länge ≤ 3 mm Unebenheit. Bei größeren Unebenheiten wird das Nut und Feder Verbindungssystem bei Begehung zu stark beansprucht und es kann zu Fugenöffnungen (Fugenbildungen) kommen.
  • Wenn möglich keine schweren Küchenblöcke auf die Böden stellen. Den Boden nur bis zu den vorderen Stellfüßen verlegen und danach die Abdeckblende montieren.
  • Bei einer nachträglichen Türenmontage zwischen Türstock und Boden unbedingt 1 – 2 mm Luft lassen. Türstock darf nicht direkt am Boden verkeilt werden.
  • Verdübeln diverser Möbelstücke, Türstopper oder ähnliches am Fußboden ist verboten.
  • Allgemein ist bei Fußböden, die schwimmend verlegt werden zu beachten, dass sich der Boden in möglichst allen Richtungen je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit bewegen kann (schrumpfen und ausdehnen).

ACHTUNG: Vor der Verlegung auf einem neu verlegten Estrich mit Fußbodenheizung darf nach dem Ausheizen nach Vorgabe des Heizprotokolls die Heizung vor der Verlegung nicht ausgeschaltet werden. Grund: Der Estrich nimmt über die Raumluft wieder Feuchtigkeit auf, die nach dem Einschalten der Fußbodenheizung wiederum nach oben unter den Fußboden gelangt und Quellungen (Schüssel) verursacht. PS: Feuchtigkeit ist die häufigste Schadensursache bei Fußboden aller Art! Weitere Informationen finden Sie unter www.wohnkork.at. Wir überreden niemanden – wir überzeugen! Tipps zur Verlegung Ihres Wellness-Floor Vorbemerkung Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer erstklassigen Entscheidung für dieses hochwertige Produkt. Diese Anleitung ist Ihnen bei der schnellen und einfachen Verlegung Ihres neuen Wellness-Floor behilflich. Weitere Hinweise und Tips gibt Ihnen bei Bedarf auch gerne Ihr Hersteller. Damit Sie lange Freude an Ihrem Wellness-Floor haben, sollten Sie folgende Hinweise und Tips unbedingt beachten. Wellness-Floor ist ein Digitaldruck auf Echtkork in Parkett- oder Steinoptik. Bewusst sind die Dielen unterschiedlich strukturiert und sortiert. Färb- und Strukturunterschiede auch innerhalb eines Pakets sind somit kein Grund zur Beanstandung sondern sollen die Echtheit der Optik unterstreichen. Prüfen Sie die Dielen vor der Verlegung auf erkennbare Fehler. Stellen Sie Mängel fest, müssen Sie die Arbeiten unverzüglich einstellen und Ihren Lieferanten informieren. Bereits verlegte Ware ist von Reklamationsansprüchen ausgeschlossen. Sorgen Sie während der Verlegung für optimales Arbeitslicht (eine Verlegung bei Nacht wird nicht empfohlen). Verlegung Vor der Verlegung des Wellness-Floor, müssen die Pakete 1 Tag ungeöffnet zur Akklimatisierung in dem Raum gelagert werden, in dem der Boden verlegt werden soll. Die Raumtemperatur soll während der Lagerung und der Verlegung 20° C (mind. 15° C), bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 – 60 %, betragen. Um dies zu gewährleisten, muss bei einem Neubau die Heizung in Betrieb und die Türen und Fenster müssen eingebaut sein. Wellness-Floor ist in technischer Hinsicht für Fußbodenheizung geeignet. Wir weisen aber darauf hin, dass es durch die direkte Wärmeeinwirkung am Boden, in langen Heizperioden, zu geringer Fugenbildung kommen kann. Die Oberflächentemperatur von 28° C darf laut Herstellerangaben nicht Überschritten werden. Untergrund Ein sauberer, trockener, ebener, rissfreier, zug- und druckfester Untergrund ist die Voraussetzung für eine fachgerechte Verlegung. Des Weiteren müssen Unebenheiten von mehr als 2 mm je laufendem Meter ausgeglichen werden. Alle mineralischen Untergründe und Böden erfordern vor der Verlegung eine Dampfsperre. Wir empfehlen dafür eine 0,2 mm starke PE-Folie, bei der die Stoßstellen mindestens 20 cm überlappend verlegt und abgeklebt werden. Zur Wand hin wird die Folie wannenartig hochgezogen und später bündig abgeschnitten. Wellness-Floor kann auch auf alten Dielenböden verlegt werden. Die Verlegung muss jedoch quer zum Dielenboden erfolgen. Die alten Dielen müssen schwingungsfrei sein und eventuell nachgeschraubt werden. Als Trennschicht zwischen dem Wellness-Floor und dem Dielenboden empfiehlt WOHNKORK auch eine PE-Folie (der Boden kann darauf gleiten). Weiche Nutzböden, wie z.B. Teppich oder ähnliches, müssen vor der Verlegung entfernt werden. Raumklima – sehr wichtig! Zur Werterhaltung Ihres Wellness-Floor sowie für das eigene Wohlbefinden ist ein gesundes Raumklima von ca. 50 – 60 % relativer Luftfeuchtigkeit bei einer Raumtemperatur von ca. 20 °C notwendig. Bei lang andauernden Klimaextremen (relative Luftfeuchte < 30 % oder > 80 %) ist mit einer Dimensionsveränderung, den warentypischen Eigenschaften entsprechend, zu rechnen. Diese Austrocknung kann durch den Einsatz eines Luftbefeuchters im Raum vermieden werden. MaterialaufbauWellness-Floor ist mit der leimlosen Verbindung ausgestattet, die es selbst dem Laien ermöglicht, wie ein Profi zu arbeiten.Einfache und schnelle Verlegung durch das unübertroffene, leimlose „uniclic-System“.Wellness-Floor ist verlegefertig: 1,8 mm Deckschicht Eine 6,8 mm starke quellarme (8%) HDF-gibt Ihrem Boden die nötige Stabilität.Ein 1,2 mm starker Presskork-Gegenzug dient zur Trittschalldämmung. Das geschlossene Wellness-Floor „uniclic“-System. Gesamtstärke: 11 mm Abmessung: 915 x 305 x 11 mm Paneele Schritt-für-Schritt-Anleitung 1. Eine Dehnfuge von mind. 10 mm zwischen dem Wellness-Floor und der Wand sowie allen festen Bauteilen, wie Heizungsrohre,Türzargen usw., muss eingehalten werden. Bei großen Räumen (ab 8 m Breite) muss die Dehnfuge mind. 1,5 mm pro Meter max. Raumbreite betragen (z. B. 10 m max. Raumbreite = 15 mm Dehnfuge). Die Bodenfläche von 100 m² in einer Fläche sollte nicht überschritten werden. 2. Es ist zu empfehlen, an einer geraden Wand, längs zum Lichteinfall, von links nach rechts zu beginnen. Bei den Dielen der ersten Reihe wird die Feder der Langkante mit einer geeigneten Säge abgeschnitten, sodass die Schnittkante zur Wand zeigt. Die folgenden Dielenreihen müssen mind. 20 cm versetzt verlegt werden. 3. Der Wellness-Floor wird nicht gelt, sondern trocken verlegt (Hinweis: bei Elektrofußbodenheizungen muss sehr wohl verleimt werden) davor liegenden Diele in einem Winkel von 20-30° eingedreht, indem man die Diele auf und ab bewegt. 4. Zum Zusammenfügen der Kurzkante schlagen Sie den Wellness-Floor ausschließlich mit der WOHNKORK-Schlagleiste vorsichtig ineinander. Bei zu starkem Zusammenklopfen kann sich der Wellness-Floor im Kantenbereich hochdrücken. Für die letzt Diele in einer Reihe benötigen Sie ein Zugeisen zum Zusammenfügen. Achtung: Schlagklotz nie am Kork ansetzen, sondern immer am Trägermaterial der Diele. 5. Die letzte Dielenreihe wird in die richtige Breite gesägt. Dabei ist auf die Dehnungsfuge zu achten! Danach wird die Dehnungsfuge mit einer Fußleiste abgedeckt. Sie darf allerdings nicht zu dicht auf dem Wellness-Floor liegen, um die Bewegungsfreiheit des Bodens nicht zu beeinträchtigen. 6. Für Rohranschlüsse werden Löcher gebohrt, deren Durchmesser ca. 20 mm größer sein müssen, als der des Rohres. Nachdem die Diele verlegt ist, wird das Reststück eingesetzt. Die Abdeckung erfolgt nachträglich mit Rosetten. 7. Ausklinkungen können mittels Säge und Stecheisen vorgenommen werden. 8. Feste Bauteile wie Türzargen müssen gekürzt werden, damit der Wellness-Floor darunter liegen kann. Es darf nicht aufliegen. Vor der Kürzung der Türzarge muss geprüft werden, dass die Türzarge dauerhaft befestigt ist. Ein Absacken der Türzarge könnte die Bewegungsfreiheit des Wellness-Floor beeinträchtigen. 9. Übergänge zwischen dem Wellness-Floor und anderen Bodenbelägen sowie zwei aneinanderliegenden Räumen müssen generell mit einem Parkettprofilsystem abgedeckt werden.

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